Die englischsprachige Wikipedia schreibt Izzy Stradlin sei von mehreren Original-Guns N' Roses gefragt worden, ob er zusammen mit ihnen Velvet Revolver gründen wolle. Doch Izzy wollte nicht wieder mit einem Leadsänger arbeiten. Inzwischen könnte man sich wünschen sie hätten darauf gehört - Duff und Stradlin an den Vocals hätte mir auch sehr gefallen.
Am 20. März nun hat sich Scott Weiland nun bemüßigt gefühlt, den alten Guns N' Fuckin' Roses-Flair wieder aufleben zu lassen, kündigte auf der Bühne an, die aktuelle Tour sei die letzte VR-Tour. Slash, Duff, Matt und Dave Kushner traf das wohl eher unvorbereitet. Scott Weiland ärgerte sich noch mit er Technik herum, schmiss nach ein Paar weiteren Songs das Mic hin und verschwand hinter der Bühne, der Rest der Band folgte. Irgendwann erschien Duff wieder auf der Bühne und begann mit den Vocals für It's so easy. Auch Scott Weiland tauchte wieder auf, machte jedoch nur noch eine halbherzige Show und verschwand dann wieder.
Quelle: Blabbermouth.net
In seinem Blog, der sich auch in meiner Blogroll wiederfindet kommentiert Matt Sorum: "Being in a band is a lot like being in a relationship. Sometimes you just don’t get along."
Nachtrag am Donnerstag, den 27. März um 00:28 Uhr
Slash hat jetzt dementiert. Quelle: Blabbermouth.net
Dienstag, 25. März 2008
Slash's N' Duff's N' Matt's lead singers
Eingestellt von
Johnny
um
10:43
0
Kommentare
Labels: Musik, Musiker, Rock, Rock N' Roll
Samstag, 22. März 2008
Fleischpasteten in der Flottenstraße
Gestern habe ich mit meinem Artikel über das Blues Brothers-Musical in Dortmund eine neue Kategorie eröffnet: Film. In diese Kategorie passt ein Film, den ich vor ein bis zwei Wochen im Kino gesehen habe: Sweeney Todd. Und weil in dem Film so wunderbar viel gesungen wird, passt er auch ebenso wunderbar in mein Musikblog.
Sweeney Todd ist unglaublich. Solch einen atmosphärischen Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Die genutzten Filter über der Kamera, die Kameraführung und die Umgebung schaffen es ein London zu kreieren, die Sweeney Todds Ausführungen wunderbar genau entsprechen:
There is a hole in the world like a great black pit / And the vermin of the world inhabit it / And its morals are not worth what a pig could spit / And it goes by the name of London! // At the top of the hole sit the privileged few / Making mock of the vermin in the lonely zoo / Turning beauty to filth and greed ... // I too have sailed the world and seen its wonders / For the cruelty of men is as wonderous as Peru / But there's no place like London!Johnny Depp und Helena Bonham Carter spielen großartig. Es gibt keine zwei Schauspieler, die ich lieber zusammen spielen sehe. HBC hat auch dieses so wunderbar Affektierte drauf, dass wir an Johnny Depp so lieben (besonders zelebriert ja in Fluch der Karibik). Helena Bonham Carter würde ich generell sehr gerne sehr viel häufiger im Kino sehen. Beide spielen auf jeden Fall absolut klasse, überzeugen mit ihren Rollen und geben ihnen richtig Charakter ohne sie dabei zu erklären oder auch nur erklären zu müssen.
Die Musik... sie passt. Das ist das beste Wort, sie zu beschreiben. Sie passt zu dem Flair des Films, und zu den beiden Hauptdarstellern und sie hört sich sogar unabhängig vom Film gut an. Den Soundtrack habe ich hier und ich höre ihn sehr gerne, speziell die oben genannten Zeilen. Ganz besonders toll sind auch die Lieder, in denen Todd und Lovett unabhängig voneinander singen und dann bei bestimmten Zeilen oder Wörtern im Gesang wieder zueinander finden.
Alles in allem ist der Film einfach nur grandios. Ich werd mir auf jeden Fall die DVD holen, sobald sie erscheint und er wird einen ganz besonderen Platz bekommen. Zwischen Tim Burton & Johnny Depps Ed Wood und Tim Burton & Johnny Depp & Helena Bonham Carters Corpsebride vielleicht. Wer Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen.
Links:
By the way:
Horton hört ein Hu ist absolut hammer, den solltest du! - Wer? Ich? - Ja, genau du! dir auf jeden Fall ansehen.
Eingestellt von
Johnny
um
16:44
0
Kommentare
Freitag, 21. März 2008
Im Auftrag des Herrn
Dass Dog umgekehrt God heißt ist kein Zufall, und so musizierten gestern zwei der bekanntesten Sonnebrillenträger in meinem Auftrag - ich hatte immerhin eine Karte gekauft - in Dortmund im Schauspielhaus. Blues Brothers. Unterwegs im Auftrag des Herrn. Und so sahs aus:
Sich mit Blues Brothers auf die Bühne zu wagen erfordert sehr viel Mut, nur bleibt für mich hinterher die Frage, in wie fern ich den Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe honorieren soll: Denn so unheimlich unglaublich umwerfend, als das es in der Presse beschrieben wurde, war es nicht. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Ich könnte sagen "Bei einer solch schweren Aufgabe kann man mal ein Auge zu drücken" oder "Wenn eine Aufgabe zu schwer ist, dass sie nicht in voller Qualität erfüllt werden kann, dann gehört Blues Brothers eben einfach nicht aud die Bühne". Ich möchte mich, keiner der beiden Möglichkeiten anschließen (Hatte ich erwähnt, dass ich Waage bin?), werde keine abschließende Beurteilung geben, nur einige Punkte, die mir positiv oder negativ aufgefallen sind:
- Der "Tanz" der Beiden, gerade bei den ersten Stücken zu Anfang hat mir sehr gut gefallen. Einen herzlichen Glückwunsch an den Choreograph und die beiden Schauspieler!
- Die Choreographie hat mir auch sonst sehr gut gefallen.
- Ich habe Jake angemerkt, wie er es genießt, Hauptdarsteller in diesem Stück zu sein. Musiker auf der Konzertbühne dürfen das, Schauspieler jedoch nicht, denn die fallen dadurch aus der Rolle.
- Ohne den Film gesehen zu haben, wäre es sehr, sehr schwer gewesen (vielleicht unmöglich?), der Story zu folgen.
- Zwei junge Frauen, eine schwarz, die andere blond in so einer Art Schottenrock, haben beide sehr, sehr gut zur Musik getanzt. Im Gegensatz zu manchen anderen Schauspielern hat es sehr viel Spaß gemacht, ihnen beim Tanzen zu zu sehen, sie schienen beide auch selbst sehr viel Spaß daran zu haben. Die Blonde tanzte sehr ausgelassen, und die Schwarze hatte einfach Rhythm im Blues, äh, Blut.
- Der Saxophonist hat mir sehr gut gefallen. Er hat wunderbar ins Stück gepasst.
- Der Gitarrist hätte sich, gerade bei seinem Solo, etwas "musikalischer" bewegen können. Einfaches Vor- und Zurückbeugen wirkt auf die Dauer eher langweilig und in Verbindung mit einem Solo einfach unpassend.
- Das Kostüm der Musiker hat mir gut gefallen, einfache, moderne Kleidung, und hinterher dann im Ball Room mit einem Pallietten-Sacko.
- Die Idee mit den Gebrüdern Brown/Braun, den beiden "Blues Brothers-Klons" gefiel mir sehr.
- Ein ganz ganz großen Applaus an die Sängerin, die Aretha Franklin, Cab Calloway und James Brown in einem war, ihre Auftritte waren großartig.
- Der große, blonde, der sehr viele Rollen spielte (u.a.: Imbissbudenkoch obwohl er kein Instrument spielte, Besitzer des Country Bunker, Finanzbeamter) wirkte auf mich einfach unpassend.
- In "Minnie the Moocher" hätte das Publikum schon viel eher mit einbezogen werden sollen, find ich.
- Die Songs haben mir sehr viel Spaß gemacht.
- Die abschließende Verfolfungsjagd zum Finanzbeamten ging garnicht, einfach großes Durcheinander auf der Bühne reicht nicht um das darszustellen.
- Die Idee mit den ferngesteuerten Spielzeugautos war grandios!
- Keiner der Schauspieler hat mich mit seiner Rolle überzeugt, ich hatte das Gefühl, das in der Produktion darauf auch nur wenig Wert gelegt wurde.
Sollte mir noch etwas einfallen wird das nachgetragen.
Eingestellt von
Johnny
um
19:35
2
Kommentare
Sonntag, 16. März 2008
We are only in it for the money
Der aufmerksame Beobachte wird eine Veränderung am Seitenlayout bemerken: Ein großer rechteckiger Button, in dem angegeben wird, wie viel Dollar dieser Blog wert ist.
Das bemisst Sootle Web Directory.
Doch: Eine Spielerei, nichts weiter.
Eingestellt von
Johnny
um
01:05
0
Kommentare
Donnerstag, 13. März 2008
Sex-Songs
Ich suche Melodien, die der Hörer mit Sex in Verbindung bringt. Drei davon habe ich schon gefunden, aber ich würde mich wirklich freuen, wenn jemandem noch weitere Lieder einfallen. Folgende habe ich bisher:
- Joe Cocker - You Can Leave Your Hat On
Der Klassiker. Vielleicht funktioniert über dieses Lied ja die ganze Identifikation von Melodie und Sex. - The Professionals - Black Leather
Ein sehr sehr böser Riff, aber wahrscheinlich bin ich bei der Auswahl dieser melodie vom Text beeinflusst. - Guns N' Roses - Dust N' Bones
Die Gesangsmelodie bei "Ya get out on your own / And You / take all that you own / And you / Forget bout your home / And then / you're just fuckin' gone" ist einfach hammer. Passt genau ins Schema.
Eingestellt von
Johnny
um
21:53
0
Kommentare
Labels: Melodie
Mittwoch, 12. März 2008
Just Music
Mein aktueller Mix zum Spülen. Mit Musik bleib ich einfach länger in der Küche und bin dann auch sehr viel sorgfältiger. Ich weiger mich einfach aus der Küche zu gehen bevor irgendein Lied nicht zu Ende ist.
Gemischt aus den Soundtracks von Pulp Fiction, The Wanderers und anderen Vorlieben.
- Urge Overkill - Girl, You'll Be A Woman Soon (Pulp Fiction)
- Guns N' Roses - Wild Horses (live)
- Frank Zappa - Montana
- The Contours - Do You Love Me (The Wanderers & Dirty Dancing)
- Violent Femmes - Gone Daddy Gone
- Violent Femmes - American Music
- Johnny Thunders - You Can Put Your Arms Around A Memory
- Frank Zappa - Baby Snakes
- Four Seasons - Walk Like A Man (The Wanderers)
- Chuck Berry - You Never Can Tell (Pulp Fiction)
- Guns N' Roses - Patience
- Frank Zappa - Wind Up Working In A Gas Station
- Angels - My Boyfriend's Back (The Wanderers)
- Four Seasons - Big Girls Don't Cry (The Wanderers)
- Frank Zappa - Dirty Love
- Guns N' Roses - Somewhere Over The Rainbow
- Johnny Thunders - Play With Fire (live)
- Guns N' Roses - One In A Million
- Four Seasons - Sherry (The Wanderers)
- Frank Zappa - Zomby Woof
- Dion - Runaround Sue (The Wanderers)
- Dusty Springfield - Son Of A Preacher Man (Pulp Fiction)
Eingestellt von
Johnny
um
15:12
0
Kommentare
Labels: Musikmix
Donnerstag, 6. März 2008
Blogroll: Matt Sorum
So eben habe ich gemerkt, dass ich meine Blogroll updaten muss: Matt Sorum, Ex-Guns N' Roses- und Velvet Revolver-Drummer hat eine neue Webpräsenz. Obwohl mir die alte sehr gut gefallen hat, muss ich sagen: Das neue Design hats drauf! Nur der Blog gefällt mir nicht ganz so, der ist etwas unübersichtlich geraten. Ich war mal eine Zeit lang in dem Forum aktiv, damals hat es mir sehr gut dort gefallen. Wie es da heute aussieht weiß ich nicht. Der Blick, auf diese Seite, und auch ein regelmäßiger Blick, lohnt sich auf jeden Fall.
Eingestellt von
Johnny
um
22:54
0
Kommentare
Malcolm says
Es ist mir noch nie passiert, aber sollte es bei einer Band mal Schwierigkeiten zwischen Rhythmus- und Leadgitarrist bezüglich dieser Aufgabe geben, gibt es neben Können, musikalischem Empfinden und Kreativität noch ein weiteres Kriterium. In einem Interview von 1983 auf UltimateGuitar sagt Angus Young:Malcolm always said that playing lead interfered with his drinkin’ and so he said I should do it.
Das Interview, das der geneigte Leser hier nachlesen kann, enthält eine Menge Fachblabla über Gitarren und Gitarrentechnik (nicht Gitarrenspieltechnik) hat aber auch einige Fragen zu bieten, die auch für Nicht-Gitarristen interessant sein dürften:
- How do you explain what you and your brother Malcolm create as guitar players?
- You’ve always used the same guitar and all the AC/DC albums are always built around those pretty simple rock formula - how do you keep coming up with new songs that find an audience?
- Your sound on Flick of the Switch is a combination of a clean tone but very big sounding. How do you describe your sound?
- The way you talk about the guitar, it’s almost as if what you do is an afterthought.
Er ist mit seiner Gretsch-Gitarre vor allem für das druckvolle Gitarrenspiel verantwortlich und wurde von vielen Fans und Fachjournalisten oft als bester Rhythmusgitarrist der Welt bezeichnet.Leider werden keine Quellen für diese Behauptung angegeben. Interessant ist aber, in Bezug auf das erste Zitat dieser Satz aus dem Artikel:
Seine jahrelangen Alkoholprobleme hat er nach eigenen Aussagen derzeit im Griff.
Eingestellt von
Johnny
um
22:15
0
Kommentare
Mittwoch, 5. März 2008
Politricks
Der Grund warum ich meinen Artikel Republicans vs. Songwriters nicht in Politik eingeordnet habe:
Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft.
What I always say is that politics is the entertainment branch of industry.
Frank Zappa
Eingestellt von
Johnny
um
18:22
0
Kommentare
Labels: Hot Dog, Musiker, Wirtschaft, Zitat
Republicans vs. Songwriters
John Mc Cain ist Präsidentschaftskandidat für die Republikaner in den USA.
In seinem Wahlkampf hatten er und andere Kandidaten viele Schwierigkeiten mit Musikern: So nutzten Republikaner viele Lieder für ihren Wahlkampf, bei denen die Komponisten dieser Lieder nicht einverstanden waren. Nachdem Sylvester Stallone es ihm erlaubt hatte, spielte Mc Cain dann das Rocky Theme. Nach lesen kann man das bei Songfacts.
Eingestellt von
Johnny
um
18:06
0
Kommentare
Labels: Musiker, Songwriting, Wirtschaft
