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Montag, 4. Februar 2008

Knockin on Heaven's Door

Genauso wie

The Alarm, Hugh Aufray, B-Band, BAP, Battin, Kleinow & Mantoan, Bibi Music, Joost Belinfante, Gary Brail, Herman Brood, Wayne Roland Brown, Eric Burdon, The Byrds, Stan Campbell, Carola, Pete Carr, Nick Cave, CCC Inc., Chart Hits, Eric Clapton, Cold Chisel, David Allen Coe, Bill Collins, Pascal Comelade, Elvis Costello, Kevin Coyne, Randy Crawford, Crimson Cat, Dansbolaget, Kal P Dal, Danny & Dusty, Dark Eyes Electric Band, De Boswachters, Sandy Denny, Ducks Deluxe, Ray Dorset, Dream Syndicate, Julie Driscoll, Dunblane, Olivier Durand, Jörgen Edman & Polarna, Electric Ladyland, Los elegantes, Fairport Convention, Mark Feldstein, Four Jets, Good News Blues, Jerry Garcia, Ghoul Squad, Steve Gibbons, Keith Gillingham, Goeroe Houseband, Goodfellows, La Gran Esperanza Blanca, Grateful Dead, Guns N' Roses, Nina Hagen, Heaven, Andy Hill, Winston Irae, Seri Ishikawa, Aimo Jaara, "Dublin" Jerry, Jets, Sunny Jim Band, JGB, Beau Jocque and the Zydeco Hi-Rollers, Jody's Singers, Jokerman, Booker T. Jones, Jze Festival Band, Sehn Kehn, James Last, Rod Lansing, Leningrad Cowboys, Inger Lise, Arthur Louis, Geoff Love & Son Orchestre, Greg Lundy, Ladysmith Black Mambazo, Tony Mangra, Roger McGuinn, Zuk Milton, Michael Montecrossa And The Chosen Few, G.T. Moore, Moti, Mungo Jerry, Ron Mura, Elliott Murphy, Wolfgang Niedecken, Officer Vic And The Unindicted Co-Conspirators, OreoBlue, Other Company, Otto & Bärelli, Adriano appalardo, The Paragons, Alfredito Payne, Zé Ramalho, The Resurrection Singers, Danny Roberts, Ed Robinson, Royal Relation, Bob Russ, Inger Lise Rypdal, Beth Scalet, Selig,
Shusha, Owe Sigvardsson, The Sisters Of Mercy, Larry Sloman, Soul Inc., Sound Alike Music, Bernd Sternberg, Strings For Pleasure, Joe Sun, Swamp, Television, Top Of The Pops, Totte's Turbo, Traveling Wilburettes, Tri Fun Boys, U2, The Valentinos, Tony Vescoli, WC Experience, David West, Whiskey River, Chris Wilson & Andrew Pendlebury, Worldwars, Denny Wright und die You Sing The Hits Band

habe ich mich gestern daran gemacht eine Coverversion von Bob Dylans "Knockin on Heaven's Door" zu komponieren.
Bisher hört es sich ganz interessant an, lässt sich auch mit keiner der Versionen, die ich bsiehr gehört habe (was nur ein ganz kleiner Bruchteil der oben genannten ist) vergleichen. Am ehesten noch mit dem bekanntesten Cover von Guns N' Roses in der Instrumentierung, die recht bombastisch ausgefallen ist, und
dem Genre Hardrock. Und selbst wenn es mir hinterher nicht mehr gefallen sollte, hat es sich gelohnt: Bei der Orientierung und dem Umschreiben ines schon bestehenden Songs habeich aufjedenfall eine Menge gelernt und außerdem bin ich während des Komponierens auf einige sehr interessante Rhythmus-Gitarren-Riffs gekommen, die sich auch noch anderweitig verwenden ließen. Schaut mal:
|----------------|----------2-----|----------------|----------------|
|----------------|3-------3-------|-----------1----|----------1-----|
|----------4-----|2-----2---------|2-------2---3---|--2-----2---2-0-|
|5-------5---2-0-|0---0-------2-0-|2-----2-----3-3-|--2---2-------0-|
|5-----5-----3-0-|------------0-0-|0---0-------1---|--0-0-----------|
|3---3-----------|----------------|----------------|----------------|
Tut mir Leid, besser krieg ichs hier mit den Möglichkeiten nicht hin.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Komponieren: Die Bridge

GuitarGeorge hat über mich und meinen Blog berichtet. Darüber möcht ich mich an dieser Stelle noch einmal bedanken! Entschuldigt, dass ich die getankte Motivation nicht unverzüglich umsetzen konnte.

In seinem Artikel schreibt George: Fällt mir noch ein Vers-Teil dazu ein, eine gute Bridge? In diesem Artikel möchte ich das Bridge-Problem lösen.


Eine Anleitung zum Komponieren einer Bridge gibt es nicht, es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten auf einfache Art und Weise eine einfache Bridge zu erhalten, die für einen Anfänger nützlich sein könnten. Auf solche Möglichkeiten möchte ich hier eingehen.

Möglichkeit 1: BassDrum/Tom-Achtel
Die Überleitung von einem Riff zum anderen geschieht durch einen Powerchord der E-Gitarre, der einen ganzen Takt gehalten wird. Der Drummer spielt auf der Bass-Drum oder einer Tom Achtel. Die Beats werden vom Anfang zum Ende des Taktes lauter, die letzte Achtel kann mit einer Snare betont werden.

Möglichkeit 2: Offbeat
Die Betonung der Noten wird verlagert. Statt 1, 2, 3 und 4 wird 1+, 2+, 3+ und gegebenenfalls auch 4+ gespielt (oder weggelassen). In einer Variation kann Bass und Bassdrum weiterhin die geraden Zählzeiten spielen, während Gitarre und Snare die ungeraden betonen. Die Noten sollten zur Harmonie des vorherigen oder nächsten Riffs passen, oder sich dem Nachfolge-Riff tatsächlich oder harmonisch annähern (Tatsächliche und Harmonische Annäherung, siehe: "Komponieren: Orientierung am Gesang").

Möglichkeit 3: OffOffbeat
Sämtliche Instrumente betonen folgende Zählzeiten (Takt aufgeteilt in Sechzehntel): | !--!--!--!--!-!- |
In einer Variation kann der Bass auch atmosphärische lange Töne spielen.

Möglichkeit 4: Slide
Die verzerrte Gitarre spielt einen langen, langsamen Slide vom Ton des Ausgangsriffs (falls nötig eine Oktave höher) zum Ton des nachfolgenden Riffs. Gegebenenfalls kann der Bass diesen Slide unterstützen, der Sound ist aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Möglichkeit 5: Pause
Der Ausgangsriff endet abrupt. Es folgt eine Pause. Der nächste Riff kann nun genauso abrupt beginnen, wie der vorherige aufgehört hat. Der nächste Riff kann aber auch leise eingespielt werden und sich dann in der Lautstärke und der Instrumentierung immer mehr verstärken.


Das sind nun die fünf einfachsten Möglichkeiten eine Bridge zu komponieren, einen Übergang zu finden, zwischen zwei verschiedenen Riffs. Es gibt noch sehr viel mehr Möglichkeiten, natürlich, aber die sind sehr individuell, für jeden Song der komponiert wird. Für den Anfänger werden die genannten Varianten wohl eine große Hilfe sein, sie sind zwar einfach aber wohlklingend.

Sonntag, 27. Januar 2008

Komponieren: Orientierung am Gesang

Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Lied zu komponieren. Je nachdem, an welchem Instrument man sich orientiert. Mir persönlich liegt die Orientierung am Gesang und so möchte ich diesen Weg ein Lied zu komponieren hier vorstellen.

Alles beginnt mit einer Art Schlagvers. Dieser Vers, meinetwegen nur zwei Lines, fliegt uns zu. Tatsächlich. Plötzlich hat man einen Satz, der sich toll anhört und zudem man ein Lied schreiben möchte. Wie es zu diesem Satz kommt, kann ich nicht erklären. Vielleicht ist es einfach die Formulierung eines Gedankens den man immer wieder hat, doch zuvor nicht vermochte ihn in Worte zu pressen . Vielleicht ist es eine Anmaßung, doch ich gehe davon aus das es allen Menschen, nicht nur den Musikern, da ähnlich geht. Der Musiker hat nun die Möglichkeit aus diesem Schlagvers ein Lied zu komponieren. Hier setzt dieser Artikel an.

Das wichtigste bei dem Schlagvers ist der Rhythmus, der Flow. Nicht die Melodie, die lässt sich später sehr einfach festlegen. Wichtig ist, dass der Flow behalten wird. Das Problem bei solchen Schlagversen ist nämlich, dass sie meist im ungünstigsten Moment kommen, an einem Ort an dem es weit und breit kein Instrument, kein Komponiersoftware und kein Aufnahmegerät gibt, auf dass man den Schlagvers aufnehmen könnte. Sinnvoll ist es aufjedenfall den Text des Schlagverses aufzuschreiben, er kann zwar später leicht reproduziert werden, doch nur das Weglassen eines Füllwortes wie "Yeah", das keinen inhaltlichen Zweck erfüllt und deshalb nicht leicht behalten wird, verändert den Flow des Schlagverses. Nützlich ist es außerdem seinen Schlagvers zu analysieren.
Beispiel: Auftakt; 1, 2, 3; auf 3+ eine Pause; auf 4+ der Auftakt für die zweite Line"
Hat man nun später Zeit sich mit seinem Schlagvers zu beschäftigen sollte versucht werden eine Gesangsmelodie für die Lines zu entwickeln.

An der Gesangsmelodie orientiert sich nun die Rhythmusgitarre, die verschiedene Stellen des Textes betont.
Beispiel: In der Gesangsmelodie ist auf 2 ein A, auf 3 ein G, beide Stellen werden gesanglich betont, die 2 ist eine Art Vorbetonung für die 3. Die Rhythmusgitarre spielt nun auf 2 einen A-Powerchord, auf 3 einen G-Powerchord.

Jetzt sollte das Schlagzeugspiel, dass ja eigentlich den Rhythmus vorgibt, entwickelt werden. Das Schlagzeug spielt zunächst den typischen Rockrhythmus: Die geschlossene HiHat wird durchgängig auf den Achteln gespielt, die Bass-Drum auf 1 und 3, Snare auf 2 und 4. Dann werden die verschiedenen Betonungen berücksichtigt.
An unserem Beispiel: Auf 2 ist eine Vorbetonung für 3, die HiHat auf 2+ wird weggelassen. 3 wird mit einem Becken betont. Außerdem haben wir auf 4+ einen Auftakt, da wird dann eine zusätzliche Bass-Drum gespielt.

Nun der Bass. Am einfachsten ist zunächst eine Bassline in durchgängigen Viertel- (Walking Bass) oder Achtelnoten. Dabei sollten die Powerchords die die Rhythmusgitarre spielt berücksichtigt werden. Harmonien ergeben sich hier durch die zwei Noten des Powerchords. Außerdem kann, je nachdem welche Stimmung das Lied vermitteln soll, die Note genutzt werden, die den, dem Powerchord entsprechenden, Dur- oder Mollachord bestimmt.
An unserem Beispiel: Der Bass orientiert in der ersten Hälfte des Taktes am A-Powerchord, in der zweiten Hälfte am G-Powerchord der Rhythmusgitarre. Das Tongeschlecht soll neutral bleiben, der Bass Achtel spielen. Der Bass spielt a-e-A-e-g-d-G-d.
Sollten im zweiten Takt andere Powerchords die Harmonie bestimmen, sollte der Übergang des ersten in den zweiten Takt entsprechend modifiziert werden, die letzte Achtel des ersten Taktes sollte sich der ersten Achtel des zweiten Taktes annähern, dies kann durch eine tatsächliche oder eine harmonische Annäherung geschehen.
Beispiel tatsächliche Annäherung: ... -e | d- ... wird zu ... -#d | e- ...
Beispiel harmonische Annäherung: ... -h | g- ... wird zu ...-c | g- ... Erklärung: G ist die reine Quinte von C, die Ergänzung im C-Powerchord.

Die Melodie der Leadgitarre kann sich ziemlich frei an den vorgegebenen Harmonien der anderen Instrumente orientieren. Eine Möglichkeit ist es, dass die Gesangsmelodie modifiziert nachgespielt wird. Gibt es wie in unserem Beispiel eine Pause im Gesang kann dort ein kurzer Fill gespielt werden.


Anmerkungen: Ich bin in Musiktheorie nicht besonders bewandert. Begriffe die ich mir hier ausgedacht habe um bestimmte Ideen zu beschreiben (Schlagvers, tatsächliche Annäherung/harmonische Annäherung, ...) sollten wohl besser offiziell nicht verwendet werden, es könnte leicht zu Missverständnissen kommen.